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Genpflanzen mit Nebenwirkungen


Bei Pflanzen zeigten schon die ersten Freilandversuche in Deutschland, wie wenig die Ergebnisse vorhergesehen werden können: In Petunien wurde ein Gen aus Maispflanzen eingebaut, das eigentlich ihre Blüten lachsrot färben sollte. Das Ergebnis der Manipulation war jedoch eine veränderte Wuchsform, verminderte Fruchtbarkeit und eine veränderte Reaktion bei Schädlingsbefall. Die Blüten waren überwiegend weiß. Niemand weiß warum.

Dies ist kein Einzelfall für unerwünschte Nebeneffekte: Genveränderte Baumwollpflanzen werfen ihre Kapseln vor der Ernte ab, Pappeln blühen zum falschen Zeitpunkt, pestizidresistente Pflanzen verändern ihr Auskreuzungsverhalten, Kartoffeln werden ungewollt größer, Fische mit Frostschutz-Genen zeigen beschleunigtes Wachstum, bei Sojabohnen verholzen die Stängel und so weiter und so fort.

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Quelle & Text: Greenpeace